Prof. Dr. Matthias Perkams

Matthias Perkams, Univ.-Prof. Dr.
Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Antike und mittelalterliche Philosophie
Portrait Matthias Perkams
Telefon
+49 3641 9-44143
Fax
+49 3641 9-49126
Sprechzeiten:
dienstags 12-13 Uhr unter

https://uni-jena-de.zoom.us/j/93563720364

Meeting-ID: 935 6372 0364

Kenncode: 367931

Darüber hinaus sind auch persönliche Sprechstunden weiterhin möglich. Hierfür wird um Voranmeldung gebeten.
Raum 004
Zwätzengasse 9
07743 Jena
Zur Person Inhalt einblenden

Beachten Sie auch den ausführlichen Lebenslauf [pdf, 143 kb].

Seit 2017 Vorsitzender der »Gesellschaft für Philosophie des Mittelalters und der Renaissance« (GPMR)
2015 Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Antike und mittelalterliche Philosophie an der FSU Jena
2014 Rufe an die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Katholische Privatuniversität Linz (beide abgelehnt)
2009–2015 Akademischer Rat für Philosophie und Klassische Philologie (Schwerpunkt Antike und mittelalterliche Philosophie) an der Universität Jena
2007–2009 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Martin-Grabmann-Institut und am Lehrstuhl für Christliche Philosophie der LMU München
2006 Privatdozent für Philosophie in Jena
2003–2004 Visiting Scholar am Wolfson College (Oxford), auf Einladung von Prof. Dr. Richard Sorabji, finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
2001–2007 Habilitation in Jena über »Die neuplatonischen griechischen Kommentare zu Aristoteles' De anima« als Mitglied der Forschergruppe »Spätantike und byzantinische Literatur« und des Graduiertenkollegs »Leitbilder der Spätantike«
1997–2000 Promotion in Bonn über »Liebe als Zentralbegriff der Ethik bei Peter Abaelard«. Gleichzeitig Arbeit in der Redaktion des Reallexikons für Antike und Christentum (RAC) am Bonner Franz-Joseph-Dölger Institut
1996–1997 Deutschunterricht und pastorale Arbeit am Jesuitengymnasium Kaunas (Litauen)
1991–1996 Studium der Philosophie, Katholischen Theologie und Klassischen Philologie in Bonn, Jerusalem und Münster

Forschungsschwerpunkte Inhalt einblenden
  • antike und mittelalterliche Philosophie, besonders Philosophie der Spätantike/Neuplatonismus sowie des 12./13. Jahrhunderts
  • Philosophie im christlichen Orient (syrische und armenische Tradition) sowie arabische Philosophie der klassischen Periode
  • Verständnis von Philosophie in Antike und Mittelalter
  • die platonisch-aristotelische Tradition und ihre Interaktion mit anderen philosophischen und religiösen Entwürfen
  • Politische Philosophie, Ethik und Handlungstheorie, insbesondere praktische Rationalität und Wille
  • Philosophische Anthropologie und Philosophie des Geistes
  • Grundfragen der Metaphysik und Ontologie
  • literarische Formen der Philosophie, insbesondere Kommentar und Dialog
Publikationen Inhalt einblenden

Beachten Sie auch die vollständige Publikationsliste [pdf, 117 kb].

Monographien

  1. Selbstbewusstsein in der Spätantike. Die neuplatonischen Kommentare zu Aristoteles' De anima, Berlin/New York 2008 (Habil.).
  2. Liebe als Zentralbegriff der Ethik nach Peter Abaelard (Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters, Neue Folge 58), Münster 2001 (Diss.).

Sammelbände und Übersetzungen:

  1. Griechische Philosophie und Wissenschaft bei den Ostsyrern. Zum Gedächtnis von Mār Addai Scher (1867– 1915) (Transmissions) (hrsg. zusammen mit A. M. Schilling), Berlin/New York 2019 (im Druck)
  2. Proklos, in: Ch. Riedweg/Ch. Horn (Hrsg.), Die Philosophie der Antike 5. Philosophie der Kaiserzeit und Spätantike (Ueberweg), Basel 2018, Bd. 3, 54–116.
  3. Johannes Philoponos, in: Ch. Riedweg/Ch. Horn (Hrsg.), Die Philosophie der Antike 5. Philosophie der Kaiserzeit und Spätantike (Ueberweg), Basel 2018, Bd. 3, 179–196.
  4. Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist. Texte von Theophrast, Alexander von Aphrodisias, Themistios, Johannes Philoponos, Priskian (bzw. ,Simplikios‘) und Stephanos (,Philoponos‘). Griechisch–Lateinisch–Deutsch (hrsg. zusammen mit H. Busche), Hamburg 2018
  5. Thomas von Aquin, Kommentar zu Aristoteles' Nikomachischer Ethik. Sententia Libri Ethicorum I und X. Lateinisch-Deutsch. Übersetzt und eingeleitet von M. P., Freiburg u.a. 2014.
  6. Aquinas and the Nicomachean Ethics (hrsg. zusammen mit Tobias Hoffmann und Jörn Müller), Cambridge 2013.
  7. Islamische Philosophie im Mittelalter. Ein Handbuch (hrsg. zusammen mit Heidrun Eichner und Christian Schäfer), Darmstadt 2013.
  8. Peter Abaelard, Theologia ›Scholarium›. Herausgegeben, übersetzt und eingeleitet von M. P. (Herders philosophische Bibliothek des Mittelalters 24), Freiburg u.a. 2010.
  9. Siger von Brabant, Über die Lehre vom Intellekt nach Aristoteles. Quaestiones in tertium De anima. Nebst zwei averroistischen Antworten an Thomas von Aquin. Herausgegeben, übersetzt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von M. P. (Herders philosophische Bibliothek des Mittelalters 12), Freiburg u.a. 2007.
  10. Proklos. Methode, Seelenlehre, Metaphysik. Akten der Konferenz in Jena am 18.–20. September 2003, hrsg. von M. Perkams und R. M. Piccione (Philosophia antiqua 98), Leiden/Boston 2006.
  11. Das Problem der Willensschwäche in der mittelalterlichen Philosophie. The Problem of Weakness of Will in Medieval Philosophy, hrsg. von T. Hoffmann, J. Müller und M. Perkams (Bibliotheca des Recherches de Théologie et Philosophie Médiévales 8), Leuven/Paris/Dudley 2006.
  12. Selecta colligere, II. Beiträge zur Technik des Sammelns und Kompilierens griechischer Texte von der Antike bis zum Humanismus (Hellenika 18), hrsg. von R. M. Piccione und M. Perkams, Alessandria 2005.
  13. Selecta colligere, I. Akten des Kolloquiums »Sammeln, Neuordnen, Neues Schaffen. Methoden der Überlieferung von Texten in der Spätantike und in Byzanz« (Hellenika 11), hrsg. von R. M. Piccione and M. Perkams, Alessandria 2003.
  14. Antike Interpretationen zur aristotelischen Lehre vom Geist (hrsg. mit H. Busche), Hamburg, im Druck (erscheint voraussichtlich 2016)
Diese Seite teilen
Die Uni Jena in den sozialen Medien:
Ausgezeichnet studieren:
  • Logo der Initiative "Total E-Quality"
  • Logo des Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"
  • Logo des Projekts "Partnerhochschule des Spitzensports"
  • Qualitätssiegel der Stiftung Akkreditierungsrat - System akkreditiert
Zurück zum Seitenanfang