Philosophie mit Schwerpunkt Geschichte der analytischen Philosophie

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Leitung

Wolfgang Kienzler, PD Dr.
Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon
+49 3641 9-44144
Fax
+49 3641 9-44122
Sprechzeiten:
Montag 17:00 bis 18:00 Uhr
Zwätzengasse 9
07743 Jena

Mit dem Arbeitsbereich „Geschichte der analytischen Philosophie“ verbundene Personen:
Abgeschlossene, laufende und geplante Projekte

Tabea Rohr
Freges Begriff der Logik
Abgeschlossenes Dissertationsprojekt
Erstgutachter: Dr. Wolfgang Kienzler, Zweitgutachter: Prof. Dr. Andreas Schmidt, Drittgutachter: Prof. Jamie Tappenden (Michigan)
Die Publikation ist erfolgt: Freges Begriff der Logik, Paderborn, u.a.: mentis, 2020

Stefano Domingues Stival
Logizismus und Toleranzprinzip. Die Beiträge von Carnap, Tarski und Gödel
Abgeschlossenes Dissertationsprojekt
Erstgutachter: Prof. Dr. Gottfried Gabriel, Zweitgutachter: Dr. Wolfgang Kienzler
Die Disputation erfolgte am 6. November 2019
Die Arbeit ist in der Digitalen Bibliothek Thüringen veröffentlicht.

Joana Nellissen
Ästhetik und ästhetische Praxis bei Wittgenstein
Laufendes Dissertationsvorhaben, seit 2013

Christopher Lenk
Wittgensteins Philosophie der Mathematik. Wittgensteins sich wandelndes Verständnis der Mathematik unter Berücksichtigung von Kants Konzeption des synthetischen Apriori
Laufendes Dissertationsvorhaben, seit 2020

Zeynep Irem Özatay
Philosophy of Psychology and Aesthetics in Wittgenstein’s Later Work
Ongoing PhD project (Ankara): Erasmus Year Jena 2019-2020

Ruiting Fang
Wenn Wittgenstein das synthetische Apriori ablehnt, was und wie lehnt er eigentlich ab?
Geplante Masterarbeit, Beginn 2020

Hauke Rehr
Mitarbeit an dem laufenden Projekt:
Ludwig Wittgenstein, Logisch-Philosophische Abhandlung: Kritische Edition des Textes unter Berücksichtigung des gesamten nachgelassenen Materials

Wolfgang Kienzler
Kommentar zu: Ludwig Wittgenstein, Logisch-Philosophische Abhandlung:
Laufendes Forschungsprojekt
Förderung durch die DFG von Oktober 2013 bis September 2016

Wolfgang Kienzler
Logisch formlose Gedanken. Wittgensteins Kritik an Freges Der Gedanke.
Eine historische und systematische Rekonstruktion
Laufendes Forschungsprojekt, angestoßen durch eine Einladung zum Heyting Day, Amsterdam, Februar 2019, Thema: Frege, Der Gedanke

Weitere Themen in Bearbeitung:

Die 25 Jahre bis zur Wiederherstellung der Philosophie
Kants philosophische Entwicklung seit seinem Aufwachen aus dem dogmatischen Schlummer durch Hume (1756-1781)

Drei Grundformen der Logik
Syllogistische Begriffslogik, algebraische Klassen- oder Aussagenlogik und Fregesche Prädikatenlogik sind als drei Grundformen zu unterscheiden und in ihrem Verhältnis zu einander zu klären.

Hume als Logiker
Kant hat als erster erkannt, dass Hume nicht in erster Linie radikaler Empirist oder subtiler Skeptiker ist, sondern dass seine Bedeutung vor allem in seinen klar durchgeführten logischen Unterscheidungen liegt.

Epikur und die Begründung der wirklich frühen analytischen Philosophie
Epikurs Brief an Herodot enthält den historisch ersten Entwurf einer philosophischen Konzeption, die konsequent erfahrungsimmanent bleibt, von einem wahrnehmungsbezogenen Gehaltskriterium ausgeht und sprachkritisch vor „leeren Namen“ warnt.
Nur als Grundsätze aller Untersuchungen von Natur werden erfahrungsvorgängige Prinzipien vorangestellt, welche eine Naturerkenntnis überhaupt ermöglichen. Grundlegender als die bekannte materialistische Atomtheorie ist dabei der „logische Atomismus“, nach dem jede Wahrnehmung für sich steht, so dass jede Allgemeinheit allein aus unserem Umgang mit den Ergebnissen unserer Wahrnehmung (durch die Antizipationen bzw. Prolepseis) konstruiert wird. Epikur fordert sowohl die strikte Immanenz unserer Untersuchungen der Erfahrungswelt, wie auch die prinzipuelle Revidierbarkeit der Forschungsergebnisse sowie die grundsätzliche Multiplizität an empirischen Erklärungsmöglichkeiten.

Information

Weitere Informationen über den Arbeitsbereich Philosophie mit Schwerpunkt Geschichte der analytischen Philosophie finden Sie auf der persönlichen Seite von PD Dr. Wolfgang Kienzler.

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