Nicholas​ Coomann

Arbeitsbereich Philosophie mit Schwerpunkt Theoretische Philosophie
Nicholas Coomann
wissenschaftlicher Mitarbeiter (DFG-Projekt)
Nicholas Coomann
Sprechzeiten:
nach Vereinbarung
Raum 2.03
Zwätzengasse 9
07743 Jena

Nicholas Coomann, geboren 1987, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von Prof. Dr. Christoph Demmerling geleiteten DFG-Projekt "Nachmetaphysisches Philosophieren" (Arbeitsbereich Theoretische Philosophie). Er studierte Philosophie und Geschichte auf Lehramt in Köln und Marburg. Derzeit arbeitet er an einer Dissertation zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Philosophischer Anthropologie. 

Thematische Schwerpunkte: Kritische Theorie (Theodor W. Adorno, Max Horkheimer), Philosophische Anthropologie (Max Scheler, Helmuth Plessner), Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts und ihre Methoden, Politische Philosophie, Leibtheorien, Exilforschung, Kulturgeschichte

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Curriculum Vitae Eintrag erweitern

07/2021: Mitbegründer des Netzwerks Philosophiehistorisches Arbeiten.

Seit 01/2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen des DFG-Projekts Nachmetaphysisches Philosophieren. Kritische Theorie, Philosophische Anthropologie und Logischer Empirismus in vergleichender Perspektive

09/2019 bis 10/2019: Fellowship am Deutschen Literaturarchiv Marbach

01/2018 bis 12/2020: Promotionsstipendiat der Landesgraduiertenförderung Thüringen

Seit 05/2017: Doktorand im Fach Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Arbeitstitel der Dissertation: "Jenseits von Gesellschaft, jenseits von Natur. Zum Verhältnis von Kritischer Theorie und Philosophischer Anthropologie", Betreuer: Prof. Dr. Christoph Demmerling

10/2010 bis 10/2016: Studium der Philosophie, Geschichte und Schulpädagogik an der Philipps-Universität Marburg, Abschluss: Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien

10/2009 bis 10/2010: Studium der Philosophie, Geschichte und Schulpädagogik an der Universität zu Köln

Publikationen Eintrag erweitern

Aufsätze

Die Dinge selbst zum Sprechen bringen. Über Adornos philosophische Sprache, in: Gabriele Geml/Wolfgang Fuhrmann/Nikolaus Urbanek/Han-Gyeol Lie (Hrsg.): Worte ohne Lieder. Von der Sprachästhetik zur ästhetischen Theorie in Adornos musikalischen Schriften, München: edition text + kritik 2023 (zusammen mit Max Beck, in Vorbereitung).

Philosophische Anthropologie in Frankfurt. Zur Kritik anthropologischer Wesensbestimmungen bei Max Scheler und Max Horkheimer, in: Hannes Bajohr/Sebastian Edinger (Hrsg.): Negative Anthropologie. Ideengeschichte und Systematik einer unausgeschöpften Denkfigur, Berlin/Boston: De Gruyter 2021, S. 191-213.

Ausdruck und Darstellung. Annäherung an eine Anthropologie der Kunst nach Max Scheler, in: Thomas Ebke/Tatjana Sheplyakova (Hrsg.): Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie (= Internationales Jahrbuch für philosophische Anthropologie, Bd. 9), Berlin/Boston: De Gruyter 2020, S. 3-20.

Elemente einer philosophischen Exilforschung, in: Max Beck/Nicholas Coomann (Hrsg.): Historische Erfahrung und begriffliche Transformation. Deutschsprachige Philosophie im Exil in den USA 1933–1945 (= Emigration – Exil – Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung, Bd. 16), Berlin/Münster/Wien u.a.: LIT-Verlag 2018, S. 11-36 (zusammen mit Max Beck).

„Im Schema: ‚Caput mortuum‘“. Adornos Fragmente einer dialektischen Anthropologie, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 65 (2017), Nr. 1, S. 51-66.

Adorno, Kracauer und die Ursprünge der Jargonkritik, in: Max Beck/Nicholas Coomann (Hrsg.): Sprachkritik als Ideologiekritik. Studien zu Adornos „Jargon der Eigentlichkeit“, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015, S. 7-27 (zusammen mit Max Beck).

Kleinere Arbeiten

Punkrock mit Magenschmerzen. 30 Jahre „Nevermind“ von Nirvana, in: Der Tagesspiegel (21.09.2021), URL: https://plus.tagesspiegel.de/kultur/30-jahre-nevermind-von-nirvana-koennte-kurt-cobain-heute-noch-rockstar-werden-258409.html (zusammen mit Viola Steiner-Lechner).

Das Ende der großen Zauberer: Philosophie als kollektive Arbeit, in: Der Tagesspiegel (24.01.2021), URL: https://www.tagesspiegel.de/kultur/-philosophie-als-kollektive-arbeit-das-ende-der-grossen-zauberer/26847102.html (zusammen mit Max Beck und Christoph Demmerling).

Immer sauber bleiben! Von Harry G. Frankfurt zum Wiener Kreis. Überlegungen zu Reinheitsgeboten in der Philosophie, in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik 9 (2016), 92-95 (zusammen mit Max Beck).

Eindeutige Bemerkungen. Hermann Heidegger und das „Zeit“-Feuilleton haben sich verirrt, in: literaturkritik.de 9/2015, URL: https://literaturkritik.de/id/21037 (zusammen mit Max Beck).

Der Bauer zu Nathal, in: Jungle World 1/2012, URL: https://jungle.world/artikel/2012/01/der-bauer-zu-nathal (zusammen mit Max Beck).

Ein Dämon ist gar kein Ausdruck“ (Interview mit Peter Fabjan), in: literaturkritik.de 12/2011, URL: https://literaturkritik.de/id/16169 (zusammen mit Max Beck).

Rezensionen

Personalitätskonzepte nach Scheler, Plessner und Hartmann, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 70 (2022), Nr. 2, S. 366–370 (Rezension zu Moritz von Kalckreuth: Philosophie der Personalität. Syntheseversuche zwischen Aktvollzug, Leiblichkeit und objektivem Geist, Hamburg 2021).

Kriegsberichte aus Friedenszeiten, in: Phase 2.58 (2021), URL: https://www.phase-zwei.org/hefte/artikel/kriegsberichte-aus-friedenszeiten-2289 (Rezension zu Martha Gellhorn: Reportagen 1931–1987, 2 Bd., Berlin 2019/20).

Auf den gesellschaftstheoretischen Punkt gebracht, in: Soziopolis 09/2019, URL: https://soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/auf-den-gesellschaftstheoretischen-punkt-gebracht/ (Rezension zu Theodor W. Adorno: Bemerkungen zu ‚The Authoritarian Personality‘ – und weitere Texte, Berlin 2019).

„Die blonde Bestie steht im Stall“, in: Soziopolis 4/2019, URL: https://www.soziopolis.de/lesen/buecher/artikel/die-blonde-bestie-steht-im-stall/ (Rezension zu Helmuth Plessner: Philosophische Anthropologie – Göttinger Vorlesung vom Sommersemester 1961, Berlin 2019).

Herausgeberschaften

Historische Erfahrung und Begriffliche Transformation. Deutschsprachige Philosophie im Exil in den USA 1933–1945 (= Emigration – Exil – Kontinuität. Schriften zur zeitgeschichtlichen Kultur- und Wissenschaftsforschung, Bd. 16), Berlin/Münster/Wien u.a.: LIT-Verlag 2018 (zusammen mit Max Beck). Verlagsmeldung

Sprachkritik als Ideologiekritik. Studien zu Adornos „Jargon der Eigentlichkeit“, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015 (zusammen mit Max Beck). Verlagsmeldung

Vorträge und Konferenzen Eintrag erweitern

Konferenzbeiträge

Stellvertreterkriege. Adornos und Horkheimers frühe Anthropologiekritik, Tagung: Teilung der Wege? Gründungskonstellationen von Kritischer Theorie, Philosophischer Anthropologie und Logischem Empirismus im Kontext der 1920er und 1930er Jahre, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 20.-22.05.2022.

Adornos "Ideen zur politischen Anthropologie". Fragen an ein unvollendetes Vorhaben, Workshop: "Dialektische Anthropologie"? Der Stellenwert der Anthropologie in der Kritischen Theorie, Universität Potsdam, 30.-31.03.2022.

Die Dinge selbst zum Sprechen bringen. Über Adornos philosophische Sprache, Tagung: Worte ohne Lieder. Von der Sprachästhetik zur ästhetischen Theorie in Adornos musikalischen Schriften, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 10.-13.11.2021 (gemeinsam mit Max Beck).

Die philosophische Konstellation des amerikanischen Exils. Skizze eines philosophiehistorischen Desideratums, Tagung: German Studies Association 45th Annual Conference, Indianapolis, IN (US), 30.09.-03.10.2021 (virtuelle Teilnahme aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen).

Moderation der Podiumsdiskussion "Zum Wie und Warum von Philosophiegeschichte" (mit Christoph Demmerling, Gerald Hartung, Christina Brandt), Workshop: Methode und Material. Philosophisches Arbeiten zwischen Systematik und Geschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23.-24.07.2021 (gemeinsam mit Kevin Liggieri).

Adorno and Anthropology, Tagung: 12th International Critical Theory Conference of Rome, Loyola Universität Rom, 09.-11.05.2019.

Ausdruck und Darstellung. Annäherung an eine Anthropologie der Kunst nach Max Scheler, Tagung: Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 18.-20.02.2019.

Vorträge

Historische Erfahrung und begriffliche Transformation, Buchvorstellung und Diskussion, Jüdischer Salon am Grindel, Hamburg, 16.04.2019.

Historische Erfahrung und begriffliche Transformation, Buchvorstellung und Diskussion, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 09.04.2019.

Historische Erfahrung und begriffliche Transformation, Buchvorstellung und Diskussion, Café Korb, Wien, 07.11.2018.

Sprachkritik als Ideologiekritik, Buchvorstellung und Diskussion, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 04.03.2016.

Sprachkritik als Ideologiekritik, Buchvorstellung und Diskussion, Humboldt-Universität Berlin, 10.02.2016.

Sprachkritik als Ideologiekritik, Buchvorstellung und Diskussion, Philipps-Universität Marburg, 18.12.2015.

Sprachkritik als Ideologiekritik, Buchvorstellung und Diskussion, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 13.11.2015.

Sprachkritik als Ideologiekritik, Buchvorstellung und Diskussion, Republikanischer Club – Neues Österreich, Wien, 30.10.2015.

Als Veranstalter

Teilung der Wege? Gründungskonstellationen von Kritischer Theorie, Philosophischer Anthropologie und Logischem Empirismus im Kontext der 1920er und 1930er Jahre, Tagung, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 20.05.–22.05.2022 (zusammen mit Christoph Demmerling, Christian Damböck, Max Beck).

Methode und Material. Philosophisches Arbeiten zwischen Systematik und Geschichte, Workshop, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23.07.–24.07.2021 (zusammen mit Max Beck, Julia Gruevska, Kevin Liggieri).

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Seminare

Helmuth Plessners politische Philosophie, Institut für Philosophie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, WiSe 2022/23.

Anthropologiekritik in der Kritischen Theorie, Institut für Philosophie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, SoSe 2022.

Philosophische Anthropologie, Institut für Philosophie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, WiSe 2021/22.

Theodor W. Adorno: Jargon der Eigentlichkeit. Zur deutschen Ideologie (1964), Institut für Philosophie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, SoSe 2019 (zusammen mit Max Beck).

Adorno/Horkheimer: Dialektik der Aufklärung, Institut für Philosophie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, WiSe 2017/18 (zusammen mit Hannah Peaceman).

Tutorien

Formale Logik, Institut für Philosophie, Philipps-Universität Marburg, SoSe 2014.

Formale Logik, Institut für Philosophie, Philipps-Universität Marburg, SoSe 2013.

Einführung in die Philosophie, Institut für Philosophie, Philipps-Universität Marburg, WiSe 2012/13.

Formale Logik, Institut für Philosophie, Philipps-Universität Marburg, SoSe 2012.