Dr. Daniel Kersting

Daniel Kersting, Dr.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Daniel Kersting
Raum 1. OG 02
Zwätzengasse 9
07743 Jena
Sprechzeiten:
mittwochs, 17-18 Uhr
Curriculum vitae

Daniel Kersting ist seit April 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie in Jena beschäftigt. Er arbeitet zu Themen der allgemeinen und angewandten Ethik, der politischen Philosophie und des Pragmatismus. Studiert hat er Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Von 2009-2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in den von der Volkswagenstiftung geförderten interdisziplinären Forschungsprojekten „Tod und toter Körper“ sowie „Transmortalität“ an der Philipps-Universität Marburg, wo er Anfang 2015 mit einer Arbeit über den Begriff des menschlichen Todes promovierte. Aktuell arbeitet er an einem Habilitationsprojekt zu demokratietheoretischen Fragen im Zusammenhang von Klimawandel und Flucht.

Neben diesen Forschungsschwerpunkten interessiert sich Daniel sich für Fach- und Hochschuldidaktik und engagiert sich für eine diskriminierungssensible Lehre. Als gewählter Vertreter des Mittelbaus im erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil e.V.) hat er sich u.a. für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Mittelbaus eingesetzt und sich mit den Folgen der Corona-Pandemie für die Hochschullehre auseinandergesetzt. In seiner Freizeit macht er Musik und ist Teil eines Kollektivs für emanzipatorische Kinderlieder.

Kurz-CV

April 2015 -
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Arbeitsbereich: Praktische Philosophie) (Sep. 2019 bis Sep. 2020 in Elternzeit)

August 2018 -
Koordinator des Arbeitskreises „Demokratie und Flucht“ des Netzwerkes Fluchtforschung

Jan 2018 – Dez. 2021
Mitglied des erweiterten Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) (Vertretung des Mittelbaus)

März 2015
Promotion im Fach Philosophie an der Philipps-Universität Marburg

April 2012 - Aug. 2014
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für WirtschaftsforschungPhilosophie der Philipps-Universität Marburg, Forschungsprojekt: „Transmortalität“ (gefördert von der Volkswagenstiftung)

Nov. 2008 - April 2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Philipps-Universität Marburg, Forschungsprojekt: „Tod und toter Körper. Zur Veränderung des Umgangs mit dem Tod in der gegenwärtigen Gesellschaft“ (gefördert von der Volkswagenstiftung)

Aug. 2010 - Sep. 2010
Forschungsaufenthalt im Peirce-Archiv der Indiana University (IUPUI), Indianapolis, USA

Okt. 2002 - Okt. 2008
Studium der Philosophie, Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg; Abschluss: Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasium.

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Philosphie (DGPhil)
  • Refugee Law Clinic Jena
  • Netzwerk Fluchtforschung
Forschung

Forschungsbereiche: Politische Philosophie, Pragmatismus, Ethik und Medizinethik, Philosophische Anthropologie

Forschungsthemen: Demokratie, globale Krisen, Flucht/Migration, Klimawandel; Philosophie des Todes; Hirntod und Organspende; Personalität und Leiblichkeit

Weitere Interessensgebiete: Didaktik der Philosophie; Hochschul- und Wissenschaftspolitik; Feministische Philosophie

Forschungsprojekte

Habilitationsprojekt (2016-): Demokratie in Zeiten globaler Krisen. Eine pragmatistische Untersuchung demokratischer Erfahrungs- und Lernprozesse

Die Arbeit versteht sich als Beitrag zu einer Politischen Philosophie in globaler Perspektive. Ausgangspunkt ist die Diagnose, dass sich in den zahlreichen Krisen, die im Zusammenhang von Flucht und Klimawandel entstehen, eine Krise der liberalen Demokratie zeigt – und zwar sowohl ihrer Praxis und Institutionen als auch ihrer Theorie. Zunächst wird diese Diagnose u.a. mit den Mittel einer pragmatistischen Methode (v.a. im Anschluss an Charles S. Peirce und John Dewey) entwickelt, um dann auf der Basis eines ebenfalls pragmatistischen Verständnisses radikaler Demokratie Antwortmöglichkeiten auf die ausgemachten Herausforderungen zu formulieren. Entscheidend hierfür ist es, Demokratie nicht lediglich als eine Herrschaftsform, sondern als eine Lebensform und Praxis zu verstehen, für die grenzüberschreitende experimentelle Erfahrungs- und Lernprozesse konstitutiv sind.

Dissertationsprojekt (2009-2014): Tod ohne Leitbild? Philosophische Untersuchungen zu einem integrativen Todeskonzept

Die Studie geht von der Beobachtung aus, dass die aktuelle philosophische und ethische Debatte zur Bestimmung des Todesbegriffes um eine problematische Alternative kreist. Der Tod wird darin entweder als das irreversible Ende des Organismus oder des Bewusstseins aufgefasst. In kritischer Auseinandersetzung mit diesem reduktiven und dualistischen Paradigma wird im Anschluss an die Philosophische Anthropologie Helmuth Plessners gezeigt, dass auch die leibliche und interpersonale Dimension menschlichen Lebens in die Reflexion auf den Tod einbezogen werden muss. Auf dieser integrativen Grundlage werden schließlich neue Perspektiven auf das Hirntodkriterium und die postmortale Organspende entwickelt und gegenwärtige Leitbilder des Todes einer kritischen Beurteilung unterzogen.

Publikationen

Monographie

Tod ohne Leitbild? Philosophische Untersuchungen zu einem integrativen Todeskonzept. Mentis. Münster 2017.

Herausgeberschaft

Schwerpunkt „Wie weiter mit der Postdemokratie? – Pragmatistische Perspektiven“ (mit Beiträgen von Colin Crouch, Katrin Wille und Michael Reder), in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, erscheint voraussichtlich im Heft 4 (2023).

Der Begriff des Flüchtlings.Externer Link Rechtliche, moralische und politische Kontroversen (gem. mit Marcus Leuoth). J.B. Metzler. Stuttgart 2020.

Die Krise der Organspende. Anspruch, Analyse und Kritik aktueller Aufklärungsbemühungen im Kontext der postmortalen Organspende (gem. mit Andrea M. Esser, Antje Kahl, Christoph Schäfer und Tina Weber). Duncker & Humblot. Berlin 2018.

Welchen Tod stirbt der Mensch? Philosophische Kontroversen zur Definition und Bedeutung des Todes (gem. mit Andrea M. Esser und Christoph Schäfer). Campus. Berlin/New York 2012.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

Democratic Theory and Migration. In: Johanna Gördemann/Andreas Niederberger/Uchenna Okeja (Hg.): Handbook of Migration Ethics. Springer. Dordrecht 2022 (im Erscheinen).

Demokratie gegen den Klimawandel. John Dewey und die heutige Klimabewegung. In: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie, H. 48.2/2023, S. 275–297.

Fluchtforschung als Demokratieforschung (gem. mit Mareike Gebhardt u.a.), in: Z’Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung. Jg. 6, H. 2, 2022, S. 284–302.

Corona und das vernachlässigte kritische Potenzial politischer SolidaritätExterner Link (gem. mit Franziska Dübgen und Michael Reder). In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie Bd. 70, H. 1, 2022, S. 157–171.

Tod und Sterben. Anthropologisch-praktische Überlegungen (target article) (gem. mit Andrea M. Esser). In: Gerald Hartung/Matthias Herrgen (Hg.): Jahrbuch Interdisziplinäre Anthropologie. 8/2020: Tod und Sterben. Springer VS. Wiesbaden 2021, S. 3–42.

Vielfalt der Todesbilder, Einheit des Todesbegriffes – Eine pragmatistische Replik (gem. mit Andrea M. Esser). In: Gerald Hartung/Matthias Herrgen (Hg.): Jahrbuch Interdisziplinäre Anthropologie. 8/2020: Tod und Sterben. Springer VS. Wiesbaden 2021, S. 93–120.

'Flüchtling' - Einführung in einen umkämpften Begriff.Externer Link In: Daniel Kersting/Marcus Leuoth (Hg.): Der Begriff des Flüchtlings. Rechtliche, moralische und politische Kontroversen. J.B. Metzler. Stuttgart 2020, S. 1-40.

Das demokratische Paradox des Flüchtlingsschutzes.Externer Link Eine pragmatistische Untersuchung demokratischer Lernprozesse. In: Zeitschrift für praktische Philosophie Bd. 6. H. 2, 2019, S. 71-106.

Selbstbilder und Selbstbildung im Lehramtsstudium. Ein explorativer Streifzug. (zus. mit Sebastian Engelmann). In: Jahrbuch für Didaktik der Philosophie und Ethik, Thelem 2019.

„Aber sie wirkt noch lebendig!“ - Die Perspektive der zweiten Person als Herausforderung für die Hirntodkonzeption. In: Ärzteblatt Baden-Württemberg 6/2018.

„Ich schenk’ dir mein Herz…“ Pragmatistische Analyse und Kritik aktueller Aufklärungskampagnen (zus. mit Andrea M. Esser). In: Andrea M. Esser u.a. (Hg.): Die Krise der Organspende. Duncker & Humblot. Berlin 2018, S. 189-220.

Tod des Körpers oder Tod der Person?Externer Link Philosophisch-Anthropologische Untersuchungen zu einem integrativen Todeskonzept. In: Ethik in der Medizin (29) 3/2017, S. 217-232. 

Der Tod ist das Ende dieses Lebens. Kritische Überlegungen zum Begriff der Transmortalität (zus. mit Andrea M. Esser). In: Hubert Knoblauch u.a. (Hg.): Transmortalität. Organspende, Tod und tote Körper in der heutigen Gesellschaft. Juventa. Weinheim 2016, S. 196-231.

Gibt es eine moralische Pflicht zur Organspende?Externer Link In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Jg. 61 (2013) H. 1, S. 139-140.

Heideggers ‚Sein zum Tode‘. Eine normativ-praktische Relektüre. In: Tobias Keiling (Hg.): Heideggers Marburger Zeit: Themen, Argumente, Konstellationen. Reihe Heidegger Forum. Vittorio Klostermann. Frankfurt 2013. S. 351-366.

Gibt es einen guten Tod? Normativ-kritische Überlegungen zu heutigen Leitbildern des Todes. In: Andrea M. Esser u.a. (Hg.): Welchen Tod stirbt der Mensch? Campus. Berlin/New York 2012, S. 203-225.

Freiheit zum Organverkauf? Rechtsphilosophische Überlegungen zum Autonomiebegriff in der aktuellen Kommerzialisierungsdebatte. In: Susanne Beck (Hg.): Gehört mein Körper noch mir? (Straf-)Gesetzgebung zur Verfügungsbefugnis über den eigenen Körper. Nomos. Baden-Baden 2012, S. 465-486.

Ist der Leichnam eine Sache? Ein Dialog zwischen Rechtswissenschaft und Philosophie (zus. mit Susan Maurer). In: Jusletter 29.8.2011, S. 1-21.

A Semiotic Approach to Personal Death in Ethics. In: Sue Steele, Glenys Caswell (Hg.): Exploring Issues of Care, Dying and the End of Life. Inter-Disciplinary Press 2011, S. 33-43.

Der tote Körper aus der Perspektive der zweiten Person. In: Hubert Knoblauch u.a. (Hg.): Der Tod, der tote Körper und die klinische Sektion. Duncker & Humblot. Berlin 2010, S. 57-72.

Rezensionen und kleinere Arbeiten

Rassismus bei Kant - Philosophie als „System der Selbstprüfung“Externer Link (gem. mit Peggy H. Breitenstein, Danilo Gajić und Yann Schosser). Beitrag für den Blog Praefaktisch, 10.3.2021.

„Im Zweifel für das Leben, bei Gewissheit für die Freiheit“Externer Link – Über die Ethik des Suizids und die Grenzen der Selbstbestimmung (Rezension des Buches: Héctor Wittwer: Das Leben beenden. Mentis. Paderborn 2020). In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, Jg. 68 (2020) H. 5, S. 808-816.

Die neue Sichtbarkeit der Lehre.Externer Link Eine Zwischenbilanz zur philosophischen Lehre in Zeiten der Pandemie (gem. mit Michael Reder). Beitrag für den Blog Praefaktisch, 2.11.2020.

Schwerpunkt: Studium und Lehre in Zeiten der PandemieExterner Link. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, Herbst 2020, Nr. 49.

Evacuating the Greek Refugee Camps and Strengthening Europe from BelowExterner Link (gem. mit Julia Schweers). Blogbeitrag für das COMPAS, University of Oxford, 14.4.2020. 

Solidarität hat keine Außengrenze – was wir jetzt tun könnenExterner Link (gem. mit Karolin-Sophie Stüber). Beitrag für den Blog Solidarität in der Krise, 6.4.2020.

Schwerpunkt: Nachhaltige Nachwuchsförderung?Externer Link Eine Diskussion des Positionspapiers von DGPhil und GAP. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, Herbst 2018, Nr. 41.

Mehr als nur „Einzelkämpfer“?Externer Link Teamwork in der Philosophie. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, Herbst 2017, Nr. 37.

Hauptsache Kritik!Externer Link Über fachspezifische Gründe für ein „Chilly Climate“ in der Philosophie. In: Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie, Frühjahr 2016, Nr. 31. S. 11f.

Vorträge und Workshops (Auswahl)

„Fluchtforschung als Demokratieforschung“, Roundtable auf der 4. Konferenz des Netzwerks Fluchtforschung (mit Rainer Bauböck, Heidrun Friese, Andreas Oberprantacher, Andreas Niederberger, Maria Ullrich und Mareike Gebhardt; Moderation: Daniel Kersting), Chemnitz, 29.9.2022

„Rethinking Crisis – Rethinking Democracy. A Pragmatist Inquiry into Democracy Today”, Panel auf der Fourth European Pragmatism Conference (mit Heidi Salaverría und Katrin Wille), Moderation und eigener Vortrag (gem. mit Danilo Gajic), London, 3.–5.8.2022

„Krise“, Vortrag beim taz lab „Klima, Klasse und Krieg“, Berlin (sowie online), 30.4.2022

„Krise der Demokratie? Pragmatistische und radikaldemokratische Perspektiven“, Organisation und Moderation (gem. mit Danilo Gajic), Jena 28.–29.4.2022

„Würde des Leichnams? Ethische und leibphänomenologische Überlegungen“, Vortrag auf der Tagung „Unverweslich. Zur Würde des Leichnams“ des Leipzig Lab, 26.11.2021

„Lebendige Demokratie braucht Migration! Ein pragmatistisches Plädoyer für offene(re) Grenzen“, Vortrag auf der Ersten Tagung des German Pragmatism Network „Living Democracy? Die Zukunft der Demokratie“, online, 28.–29.5.2021

„Migration und Demokratie – Eine pragmatistische Perspektive“, Collegium philosophicum, Jena, 20.1.2021

Impulsvortrag auf der Diskussionsveranstaltung „Personalmodelle für Universitäten in Deutschland. Alternativen zur prekären Beschäftigung“, Netzwerk für gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss), online, 4.12.2020

„Flucht und politische Theorie – Streitfragen und Szenarien transnationaler Demokratie“, Workshop auf der 3. Konferenz des Netzwerkes Fluchtforschung, 17.–19.9.2020

„Mittelbau – Reformieren oder abschaffen? Eine Diskussion verschiedener Modelle zur Personalreform an deutschen Universitäten“, Impulsvortrag auf der Tagung „Ist der Mittelbau noch zu retten?“, Jena, 13.6.2019

„Bildung von Lehrerinnen und Lehrern im Fach Philosophie – Einblicke in die hochschuldidaktische Begleitforschung“, Vortrag auf der Bundesfachschaftenkonferenz (BuFaTa) in Jena, 10.5.2019

„Kosmopolitane Demokratie als Erfahrungs- und Lernprozess“, Vortrag an der Hochschule für Philosophie München, 21.11.2018

„Das Demokratische Paradox des Flüchtlingsschutzes“, 2. Konferenz des Netzwerkes Flüchtlingsforschung, Eichstätt-Ingolstadt, 4-6.10.2018

“Towards an Integrative Understanding of ‚Refugee’”, Vortrag auf dem Jahreskongress der IASFM (International Association for the Study of Forced Migration), Thessaloniki, Griechenland, 24.-27.7.2018

„Flüchtlingsschutz und Demokratie“, Workshop „Neuere Ansätze der Migrationsethik“ am Institut für Philosophie der Universität Duisburg-Essen, 24.5.2018

„Wann ist der Mensch tot?“ Vortrag in der Reihe „ta ethika“ des Ethikzentrums Jena, FSU Jena, 5.6.2018

„Demokratie und Flüchtlingsschutz. Überlegungen zu einem Kosmopolitismus von unten“, Workshop auf der Tagung „Jena nach dem langen Sommer der Migration“, Bürgerstiftung Jena, 7.4.2018

„Das Fremde“, KinderUni Jena, 1.12.2017

„Was bedeutet ‚Aufklärung’ im Kontext der Organspende?“ Vortrag im Klinikum Bremen-Mitte, Bremen, 15.11.2017

„Selbstbilder und Selbstbildung im Lehramtsstudium“, Sektion „Bildungsphilosophie“, Deutscher Kongress für Philosophie, Berlin, 27.9.2017

„Die Perspektive der zweiten Person als Herausforderung für die Hirntodkonzeption“, Sächsische Landesärztekammer, Dresden, 7.9.2017

„Androzentrismus(kritiken) in der Ethik und die ethische Valenz unserer Sprache“, Vortrag beim Workshop „Geschlechterverhältnisse in der Philosophie“, Universität Kassel, 15.7.2017

„Transdisziplinäre Dialoge zum Flüchtlingsbegriff“, Eröffnung und Moderation, FSU Jena, 21.-24.6.2017

„Kants Weltbürgerrecht – Ein Recht für Geflüchtete?“ Impulsreferat beim Diskussionsabend zum Thema „Asyl“ der Fachschaft des Instituts für Philosophie der FSU Jena, 22.5.2017

„Wir leben! Aber was ist Leben?“, KinderUni Jena, 28.4.2017

„Kosmopolitismus als Norm moderner Demokratie?“ Ringvorlesung „Gesellschaftstheorie“, Jena, 25.1.2017

„Was ist paradox am normativen Paradox?“ – Co-Referat zum Vortrag von Ferdinand Sutterlüty auf der Tagung „Die Normativität des Sozialen“, Max Weber Kolleg, Erfurt/Jena, 9.12.2016

„Die Praxis wissenschaftlichen Arbeitens – Das Schreiben einer Doktorarbeit“, Adventsworkshop der Akademie für Ethik in der Medizin, Göttingen, 26.11.2016

„Der Hirntod und die Menschenwürde“, Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin, Bielefeld, 22.-24.9.2016

„Chilly Climate in der Philosophie. Wer gehört eigentlich (nicht) dazu?“, Moderation der Podiumsdiskussion, Jena 8.1.2016

„Der Tod ist das Ende des Lebens - Sinnkritische Überlegungen zum Begriff der Transmortalität“ (gem. mit Andrea M. Esser), Rundgespräch Transmortalität, Berlin 1.3.2014

„Du bekommst alles von mir. Ich auch von dir? – Kritik der Aufklärung über Organspende“, Ringvorlesung „Aufklärung und Moderne“, Marburg 18.12.2013

„Organismischer oder personaler Tod? Probleme aktueller Todesdefinitionen und ihre Überwindung im Rahmen einer Kritischen Anthropologie in praktischer Hinsicht“, DoktorandInnen-Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Innsbruck 27.11.2013

„Stirbt der Mensch als Person? Anthropologisch-praktische Überlegungen zum Begriff des menschlichen Todes“, Institutskolloquium, Marburg 19.11.2013

„Leben in Symbolen“, Tagung: „Lebensbilder - Ernst Cassirer und die Ideengeschichte“, Marburg, 18.7.2013

„Was ist der Tod? Und welche Bedeutung hat er für die Lebenden?”, Eintägiger Workshop mit Jugendlichen im Freiwilligendienst, Internationaler Bund, Marburg, 29.11.2012

„The Death of the Person? Towards an integrative Understanding of Death“, International Symposium at the Helsinki Collegium for Advanced Studies, Helsinki, Finland, 22.-24. August 2012

„Autonomie und Leiblichkeit“, BMBF Klausurwoche: „Gehört mein Körper noch mir? (Straf-)Gesetzgebung zur Verfügungsbefugnis über den eigenen Körper“, Würzburg, 20.-25. Februar 2012

„Zwischen Kulturkritik und Mythos - Heideggers Sein zum Tode” Nachwuchstagung: „Heidegger in Marburg” der Martin Heidegger Gesellschaft, Marburg, 22.-24. November 2011

„Gibt es ein vernünftiges Verhältnis zum Tod?”, Tagung: „Der Tod als Problem der praktischen Philosophie”, Marburg, 7.10.2011

„A Semiotic Approach to Personal Death in Ethics“, Tagung: “Making Sense of Dying and Death“, Prag, 9.11.2010

„Interpreting Dead Bodies. A Peircean Approach”, Indianapolis Peirce Seminars, Indianapolis, USA, 27.9.2010

„Zum Sorgen verpflichtet? Möglichkeiten und Grenzen feministischer Care-Ethik“ Vortrag im Rahmen der Reihe „Kinder, Küche, Kämpfe“, Philipps-Universität Marburg, 28.4.2010

„Der tote Körper aus der Perspektive der zweiten Person“, Projekttagung „Tod und Sektion“, Berlin 14.7.2009

 

Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

  • Hauptseminar: Politik und Erfahrung (gem. mit Danilo Gajic) (SoSe 2022)
  • Übung: Philosophisches Argumentieren und Schreiben (Politische Philosophie) (SoSe 2022)
  • Hauptseminar: John Dewey: Die Öffentlichkeit und ihre Probleme (WiSe 2021/22)
  • Übung: Philosophisches Argumentieren und Schreiben (Ethik) (WiSe 2021/22)
  • Hauptseminar: Radikale Demokratietheorie (SoSe 2021)
  • Übung: Philosophisches Argumentieren und Schreiben (Politische Philosophie) (SoSe 2021)
  • Übung: Begründen und Anwenden in der Ethik. Philosophisches Argumentieren und Schreiben (WiSe 2020/21)
  • Proseminar: Philosophie der Menschenrechte (SoSe 2019)
  • Proseminar: Einführung in die Ethik (WiSe 2018/19)
  • Hauptseminar: Was ist Solidarität? (WiSe 2018/19)
  • Hauptseminar: Politische Theorie der Territorialität (SoSe 2018)
  • Proseminar: Einführung in die politische Philosophie (SoSe 2018)
  • Hauptseminar: Diskurstheorie: Habermas, Benhabib, Emcke (WiSe 2017/18)
  • Proseminar: Zum Verhältnis von Recht und Ethik (WiSe 2017/18)
  • Oberseminar/Forschungsseminar: Politische Philosophie des Flüchtlings (SoSe 2017)
  • Proseminar: Was ist Demokratie? (SoSe 2017)
  • Proseminar: Die Nikomachische Ethik des Aristoteles. Fachwissenschaft und Fachdidaktik im Dialog (SoSe 2017)
  • Oberseminar/Forschungsseminar: Aktuelle Themen der politischen Philosophie Hannah
    Arendts (WiSe 2016/17)
  • Hauptseminar: Kosmopolitismus (WiSe 2016/17)
  • Proseminar: Kant: Zum Ewigen Frieden (WiSe 2016/17)
  • Hauptseminar: Asyl – sozialphilosophische und rechtsphilosophische Perspektiven (SoSe 2016)
  • Proseminar: John Rawls: Gerechtigkeit als Fairness (SoSe 2016)
  • Proseminar/Hauptseminar: Philosophie und Gender (WiSe 2015/16)
  • Lektüreseminar: Die Philosophische Anthropologie Helmuth Plessners II (WiSe 2015/16)
  • Lektüreseminar: Die Philosophische Anthropologie Helmuth Plessners I (SoSe 2015)
  • Proseminar: Einführung in die Rechtsphilosophie (SoSe 2015)

Lehrveranstaltungen an der Philipps-Universität Marburg

  • Proseminar: Philosophie und Geschlecht (gem. mit Peggy H.-Breitenstein, Maja Soboleva, Anke Bitter und Andrea M. Esser, SoSe 2013)
  • Hauptseminar: Personale und praktische Identität (WiSe 2012/2013)
  • Hauptseminar: Autonomie – moralisch, rechtlich, politisch (SoSe 2012)
  • Proseminar: Kant: Kritik der praktischen Vernunft II (gem. mit Andrea M. Esserr, SoSe 2012)
  • Proseminar: Kant: Kritik der praktischen Vernunft I (gem. mit Andrea M. Esser, WiSe 2011/12)
  • Hauptseminar: Personaler Tod. Zur praktischen Bestimmung des Todes (SoSe 2011)
  • Hauptseminar: Was ist Praxis? (WiSe 2010/11)
  • Hauptseminar: Anthropologie und Ethik (SoSe 2010)
  • Proseminar: Der Tod in der Philosophie der Gegenwart (WiSe 2009/10)
  • Hauptseminar: Der moralische Status des Leichnams (gem. mit Andrea M. Esser, SoSe 2009)
  • Hauptseminar: Person und Leiblichkeit (SeSe 2009)